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Silo

Ein Silo oder Hochsilo ist ein großer Speicher für Schüttgüter. Silos werden zum Speichern von Getreide, Futtermitteln, Zement, Kalksteinmehl, Kunststoffgranulat und Ähnlichem verwendet.

Ein Silo wird von oben befüllt und von unten entleert. Beim Zapfen bildet sich durch den unten liegenden Auslassstutzen ein Trichter. In den Trichter läuft die Warte aus den unterschiedlichsten Füllschichten, damit das Gemenge von früherer und soäterer eingefüllter Warenmenge in dem Silo austritt. Bei dem entnommenen Produkt handelt es sich somit um eine Mischung aller im Silo befindlichen Mengen. Deshalb sollte bei einer falschen Befüllung des Silos vermieden werden, die Menge von unten auszulassen. Um das Material dem Silo entnehmen zu können, wird ein Schieber verwendet. Teilweise werden auch, wenn die Schwerkraft nicht ausreicht, Fördereinrichtungen wie eine Förderschnecke verwendet.

Die Druckverhältnisse in einem Silo begünstigen eine relativ leichte Bauweise im Vergleich zu einem gleich hohen Tank für Flüssigkeiten. Während in einem Tank der horizontale Druck auf die Seitenwände linear mit der Höhe von oben nach unten zunimmt, erfolgt die Zunahme beim Silo wesentlich langsamer, nämlich nur proportional zum Logarithmus der Höhe. Die genaue Berechnung des Drucks im Ruhezustand des Lagergutes ist mit der Janssen-Gleichung möglich. Ein Problem stellt die beim Entleeren vorkommenden Kräfte dar, da diese von Janssen nicht berücksichtigt werden und zu Beschädigungen des Silos führen können. Schüttguttechnische Experimente, wie etwa Scherversuche am zu lagernden Schüttgut, sind somit unumgänglich.

Die Gefahr bei landwirtschaftlichen Silos ist das sich sammelnde Silogas. Bevor man das Silo betritt, muss das Silogas durch Belüftung entfernt werden, sonst besteht Erstickungsgefahr.

Es gibt verschiedene Bauformen von Silos. Die gebräuchlichste Bauformen von Silos sind Rundsilos, Rechteck- und Achtecksilos. Vielecksilos haben den Vorteil, dass diese in Modulbauweise gefertigt werden und unter Voraussetzung einer geeigneten Stahlkonstruktion nachträglich verändert (vergrößert) werden können. Großvolumige Silos können durch eine solche Modulbauweise, die im Endzustand nicht mehr mit einem LKW transportierbar wären, leicht und kostengünstig befördert werden. In der Landwirtschaft werden überwiegend Hochsilos, etwa 10 bis 20 Meter hohe zylindrische Bauwerke aus Beton, Stein, Stahl, Holz oder Kunststoff verwendet. In denen Getreide oder Silage aufbewahrt wird. Es existieren auch außergewöhnlich hohe Silos wie der Henninger-Turm in Frankfurt oder das Getreidesilo der Schapfenmühle bei Ulm, die über 100 Meter hoch sind. Die Bauwerke werden Siloturm genannt. Das Getreidesilo am Stadthafen von 1949 in Gelsenkirchen-Schalke stellt eine technische Besonderheit dar. Die 37 Meter hohe Siloanlage wurde aus alten U-Boot-Rümpfen errichtet.
Um Grüngutmittel zu konservieren, wurden in der Landwirtschaft Hochsilos in den vergangenen Jahrzehnten weitgehend durch die arbeitswirtschaftlicheren und günstigeren Fahrsilos (Flachsilos) abgelöst. Diese bestehen aus einer Bodenplatte und verfügen über Seitenwände. Unter einem Freigärhaufen wird gesprochen, wenn die Silage nur auf einer Bodenplatte oder auch ohne befestigte Bodenplatte lagert. Durch eine luftdichte Kunstoffplane erfolgt die obere Abdeckung, die in der Regel mit Reifen oder Sandsäcken beschwert wird. Zum Schutz vor Beschädigungen der Plane wird meistens ein Vogelschutzgitter verwendet. Durch Ladewagen werden Fahrsilos mit gehäckselter frischer oder angewelkter Biomasse beschickt. Die Masse wird gleichmäßig verteilt, verdichtet und luftdicht abgedeckt. Die Entnahme wird mit speziellen Geräten am Traktor (Siloblockschneider im Heckanbau des Traktors, Silozange am Frontlader) vorgenommen. Zum Silieren und Aufbewahren pflanzlicher Gärsubstrate für die Biogaserzeugung werden ebenfalls Fahrsilos genutzt.
In der Landwirtschaft, Getreidemühlen, Großbäckereien und auch in der Industrie werden seit vielen Jahren textile Silos (Gewebesilos) eingesetzt. Diese Silos haben eine Kapazität von bis zu 50 t je Einheit. Aufgrund der flexiblen Bauweise sind Größen von bis zu 300 m³ möglich. Derartige Silos werden für Lager bei Pelletheizungen verwendet, zur Lagerung von Pellets oder zur Lagerung von Tierfutter gibt es mittlerweile so genannte Kleinsilos, die etwa 400 Liter fassen.

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